Rathaus Wilhelmsdorf
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Bericht aus der Gemeinderatsitzung vom 28.06.2017

Am 28.06.2017 tagte der Gemeinderat zum sechsten Mal in diesem Jahr.

1. Blutspenderehrung
Zur Blutspenderehrung wurde bereits im Mitteilungsblatt Nr. 27 separat berichtet.

2. Geplante Baumaßnahme Kinderheim St. Johann
Der Neubau soll mit einem Therapiebad und einer Mehrzweckhalle versehen werden. Die bestehende Schwimm-, sowie die Turnhalle werden abgerissen. Während der Bauzeit werden auf einer Nebenfläche provisorisch Container als Ausweichräume aufgestellt. Ziel für den Baubeginn ist das Jahr 2018, sodass 2017 der Bauantrag eingereicht werden muss. Das Projekt soll in den darauf folgenden drei Jahren abgeschlossen werden.

Das in Betonbauweise ausgeführte Gebäude wird mit einem begrünten Flachdach versehen und zweistöckig ausgeführt. Rund um das Gebäude sind drei Parkplätze angeordnet. Der Neubau der Räumlichkeiten ist das größte Projekt seit der Gründung der Stiftung. Der Gemeinderat nahm die vorgestellte Planung zustimmend zur Kenntnis.

3. Bekanntgaben
Aus der nichtöffentlichen Sitzung am 30.05.2017 gab Bürgermeisterin Frau Flucht folgende Beschlüsse bekannt:

Erwerb des Gebäudes Riedhauser Straße 28 zur Nutzung als Anschlussunterkunft für Flüchtlinge;Flächenkauf vom Schwäbischen Heimatbund e. V. für das Ausgleichsflächenmanagement.

4. Beitritt zum „Regionalen Kompensationspool Bodensee-Oberschwaben GmbH“(ReKo)
Die ReKo GmbH ist eine Gesellschaft mit dem Hauptzweck, den Kompensationsbedarf der beteiligten Kommunen für Eingriffe in Natur und Landschaft zu decken. Die Gesellschaft kauft Ökopunkte ein, um diese an die Gesellschafter weiter zu verkaufen, die einen Ausgleichsbedarf, zum Beispiel durch die Ausweisung eines neuen Baugebiets haben. Die Gesellschaft wurde bereits 2014 gegründet und verfügt aktuell über 17 Gesellschafter. Nun gibt es die Möglichkeit zum Beitritt für weitere Kommunen und Landkreise, worunter auch die Gemeinde Wilhelmsdorf fällt.

Im Rahmen der Gemeinderatsitzung wurden die Beitrittsbedingungen zur ReKo GmbH, insbesondere die Einbringung von Stammkapital, Kapitalrücklage und der Einlage der Kommunen, erläutert. In Summe müssen für den Beitritt ca. 40.000 € aufgebracht werden. Der Einstieg in die bestehende Gesellschaft erfolgt zu den gleichen Konditionen wie deren Gründung.

Als wichtigen Punkt führte die Bürgermeisterin die Eingrenzung des überhitzten Markts an und wies auf die gelebte interkommunale Zusammenarbeit in diesem Kontext hin. Es seien keine jährlichen Kosten für die Gemeinde zu erwarten. Die Gemeinderäte sprachen sich trotz der nicht unbeachtlichen finanziellen Beteiligung mehrheitlich für einen Beitritt in die ReKo GmbH aus.

5. Löschwasserkonzept Gemeinde Wilhelmsdorf
Das aktuell geltende Löschwasserkonzept ist ca. 15 Jahre alt und basiert auf SOLL-Werten. Die Erweiterungen und Veränderungen am Trinkwassernetz sind in das neue Konzept eingearbeitet, ebenso wie der Netzzusammenschluss von Wilhelmsdorf und Esenhausen. Durch die Ringstruktur ist mehr Wasser im Netz verfügbar.

Eine Besonderheit ergibt sich in Höhreute, da es eine versorgungstechnische Insel darstellt. Hier muss der Mehrbedarf an Löschwasser mit Hilfe eines Tanklasters nachgeliefert werden. Es soll noch geprüft werden, ob die Gemeinde Illmensee bereit wäre, die Behälter Illwangen und Höhreute zusammenzuschließen.

6. Spenden an die Gemeinde
Einstimmig nahm der Gemeinderat eine Spende der Firma Bühler in Höhe von 1.000 Euro für das neue E-Fahrzeug des Bauhofs an, ebenso wie eine Spende in Höhe von 100 € der Volksbank Altshausen für Wilhelmsdorf live. Bürgermeisterin Flucht bedankte sich bei dieser Gelegenheit für die großzügigen Spenden.