Rathaus Wilhelmsdorf
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Mit sieben neuen Räten in die Zukunft

Diese Gemeinderäte werden künftig über die Geschicke von Wilhelmsdorf mit entscheiden:
Freie Wähler: Thomas Schädler, Andreas Schelshorn, Jörg Pfleiderer, Adolf Kneer und Klaus Germann.
Bürgerliste: Michael Strittmatter, Philipp Duelli, Felix Metzger und Christof Bühler.
Natürlich anders: Thomas Gebhardt und Ulricke Metzger-Helmer.
Gemeinsam aktiv: Paul Schmidt und Willi Metzger.
SPD: Dr. Klaus Lehmann
(Text und Foto: Herbert Guth)

Verpflichtung der Mandatsträger in der ersten Sitzung des neuen Wilhelmsdorfer Gemeinderats – Drei Ortsvorsteher bestätigt
 
 

Die erste Sitzung des am 26. Mai neu gewählten Gemeinderats von Wilhelmsdorf war geprägt von Regularien. Das Wahlergebnis kann als Umbruch in der Kommunalpolitik der Riedgemeinde gelten. Sieben von 14 Ratsmitgliedern zogen neu in das Gremium ein. Statt bisher drei sind jetzt fünf politische Gruppierungen vertreten.

Eingangs verwies Bürgermeisterin Sandra Flucht darauf, dass sich mit 52 Bewerbern „unglaublich viele Kandidaten“ um einen der 14 Sitze bemühten. Alle, denen es nicht gereicht hat, bat sie, sich nicht entmutigen zu lassen.

Zunächst wurde förmlich festgestellt, dass die Wahl und Auszählung vom Landratsamt geprüft und dann bestätigt wurde, dass alles ordnungsgemäß ablief. Bei dieser Gelegenheit dankte sie der Hauptamtsleiterin Ilona Gering für ihr „unglaubliches Engagement und Organisationstalent“. Bei der Überprüfung für Hinderungsgründe zum Eintritt in den Gemeinderat ging es insbesondere um den Status von Ulricke Metzger-Helmer. Sie ist zwar in einem Kindergarten der Gemeinde beschäftigt, aber nur noch als Aushilfe und nicht mehr in verantwortlicher Position. Diese geringfügige Beschäftigung bei der Gemeinde stelle keinen Hinderungsgrund dar. Das habe die Verwaltung ausführlich prüfen lassen. Damit ist Ulricke Metzger-Helmer die einzige Frau am Ratstisch. Als letzte Amtshandlung des bisherigen Gemeinderats nahm dieser zustimmend zur Kenntnis, dass alle Gewählten ihr Amt antreten können.

Den Mitgliedern des Gemeinderats, vor allem den Neulingen im Gremium, erläuterte Sandra Flucht die Philosophie, die bisher im Ratssaal gepflegt wurde. „Wir alle wirken nach besten Kräften zusammen zum Wohle dieser Gemeinde und ihrer Ortschaften. Es geht um die Sache und wir pflegen ein vertrauensvolles Miteinander.“ Ergänzend sagte die Bürgermeisterin: „Selbstverständlich begleitet der Gemeinderat uns in der Verwaltung wachsam und kritisch. Gute Ideen und Fachkenntnisse dürfen und sollen hier immer einfließen, um zu noch besseren Lösungen zu kommen. Das ist Ihr Auftrag.“

Als Verwaltungschefin versprach sie andererseits, dass die Räte gut mit Zahlen, Daten und Fakten für ihre Entscheidungen ausgerüstet werden. Flucht versprach, mit gut begründeten Vorschlägen in die Sitzungen zu kommen. „Das Kleinklein der Details in der Vorbereitung und der anschließenden Umsetzung von Beschlüssen dürfen Sie getrost der Verwaltung überlassen. Sie können sich hier auf die Richtungsentscheidungen beschränken“, gab Flucht den Räten mit auf den Weg.

Dargelegt wurden im Anschluss die Veränderungen. So sind die Freien Wähler mit ihren bewährten Kräften vertreten, allerdings um einen Sitz auf fünf Mitglieder verkleinert. Bei der Bürgerliste gibt es bis auf Christof Bühler neue Gesichter. Sie stellt vier Räte, bisher fünf. Die Liste Natürlich anders verlor von bisher drei Mandaten ebenfalls einen Sitz. Neu dabei sind die Liste Gemeinsam aktiv mit zwei Gewählten sowie die SPD mit einem Vertreter.

Nach der Verlesung der wichtigsten Amtspflichten der neuen Räte legten diese den Amtseid ab. Anschließend wurde jeder Einzelne von Bürgermeisterin Flucht per Handschlag verpflichtet.

Einigkeit herrschte bei der Wahl der stellvertretenden Bürgermeister. Erster Stellvertreter ist danach Andreas Schelshorn von den Freien Wählern, der auch die meisten Stimmen bei der Wahl erhalten hatte. Zweiter Stellvertreter wurde Andreas Bühler von der Bürgerliste. Dritter Stellvertreter wurde Thomas Gebhardt von der Liste Natürlich anders. Bestätigt wurden anschließend die von den Ortschaftsräten vorgeschlagenen Ortsvorsteher. Somit steht weiterhin Waltraud Bosch dem Rat in Esenhausen vor. Adolf Kneer bleibt in Pfrungen Ortsvorsteher, ebenso wie Thomas Schädler in Zußdorf. Alle drei wurden zu Ehrenbeamten ernannt. Die Wahl der Vertreter für die Ausschüsse wird in der nächsten Sitzung am 25. Juli erfolgen.